Rock am Ring 2018

I made it…

… zu Rock am Ring
… und auch wieder lebend nach Hause.

Ja, was soll ich sagen, auch heute, fast 2 Monate danach bin ich noch immer komplett geflasht, zufrieden & habe schon Tickets für 2019 bestellt 😀
Doch hier möchte ich dir heute meine Highlights zeigen, meine Flops und natürlich ein paar Survival-Tipps! Let’s rock it!

Erst mal zu meinem ganz eigenen Festival-Plan. Das hier waren die Bands die ich gesehen habe:

Freitag
Milky Chance, Alt-J, Casper, 30 Seconds to Mars (nicht komplett), Marilyn Manson (nicht komplett)

Samstag
Kaleo, Snow Patrol, Bullet for my Valentin, Asking Alexandria, Muse, Parkway Drive

Sonntag
Good Charlotte, Trailerpark, Foo Fighters (nicht komplett), Bilderbuch, Gorillaz

Ja mein aaaaaaaabsolutes Highlight ist nicht zu verstecken: CASPER !
Es war nicht das erste Mal, dass ich Casper live gesehen habe, sondern Konzert Nr. 3 und was soll ich sagen? Es war einfach nur krass! Tatsächlich habe ich mir vorher viele Gedanken gemacht, da ich vom neuen Album nicht so überzeugt war, doch live hat er mich einfach abgeholt! Zwischendurch war noch Felix von Kraftklub und Drangsal dabei, krank wie geil die dich alle live sind! Also danach hatte ich halt so 24h gar keine Stimme mehr, allerdings auch keine Sekunde lang kein Grinsen im Gesicht.

Damit ich allerdings so weit vorne stehen kann (so 3. Reihe 😀 ) habe ich mir auch die Konzerte vorher angeguckt, wobei Milky Chance und Alt-J sowieso auch auf meiner Liste standen.
Ja theoretisch hätte ich mit diesen Konzerten nach Hause fahren können. Ich war glücklich und bedient. Doch natürlich ging es weiter!

So weiter gehts, die nächsten Highlights sind: Muse und Parkway Drive!
Beide sind live echt super, Bühnenshow ist nice und ja, ich konnte mehr Muse-Texte auswendig als ich dachte 🙂 Und hier kam es dann zur großen Feuershow, Parkway Drive, Shot Out! Ich dachte wirklich zwischendrin die Bühne brennt ab.

Weiteres Highlight: Trailerpark! Leider ohne Bild, dafür mit Video (sorry für mein Gegröle und Gewackel… ) Ach ja, Neuerung für mich bei dieser Bühnenshow: FEUER! Nochmals: Ich konnte es echt nicht glauben, doch es war bei weitem nicht das Maximum,  sondern nur der Anfang im Video. Bei all der Security, krass dass das geht (und anscheinend ja sicher ist?!)

Letztes Highlight: Bilderbuch! Danke für diesen chilligen Ausklang, weshalb ich dann eben auch keinen richtigen Bock mehr auf Gorillaz hatte. Es war so geil entspannt, ich saß mit meiner Crew hinten am Zaun angelehnt und habe einfach nur die Musik, die Show und das Bühnenbild genossen.JPEG-bild-097C5710AC7E-10

Jaaaa, ich hatte einige Highlights, die Rock am Ring echt geil gemacht haben! Doch wo es gute Shows und Musik gibt, gibt es eben auch schlechte… Deshalb hier meine Flops:

30 Seconds To Mars & Marilyn Manson
Ich dachte erst, er wäre weil ich noch so gehypt von den Vorgängern am Freitag war, doch auch jetzt Wochen später ist in mir ein riiiiiesiges FLOP in meinem Kopf. Warum?
Also: 30 Seconds To Mars bestand erstmal nur aus Frontmann und Schlagzeuger. Keine Ahnung wieso, aber ja, fand ich schonmal komisch, dass die Musik vom Band kam. Woooobei, so viel Musik war da halt auch garnicht, weil der Frontmann aka Jesus sich lieber mit jeglichen Menschen aus dem Publikum unterhalten hab: erst mit einem heulenden Mädchen, dann ein Schreikontest mit Publikums-Menschen auf der Bühne. Ja, genug geärgert… Dachte ich. Meine Eltern haben mich ja gezwungen zu Marylin Manson zu gehen, weil er ja eine Legende ist. Naja, ich hatte das Gefühl, dass er das mittlerweile auch weiß… Denn seine Show bestand aus „von rechts nach links und von links nach rechts gehen“ bestand… Einfach nicht cool und dann hat er auch einfach mal das Lied mittendrin abgebrochen. Ja, noch eine Enttäuschung. Da bin ich dann einfach früher gegangen, habe mich am Zeltplatz angekommen dicker angezogen und dann eben zu Casper-Musik mit unseren Nachbarn noch ein paar Runden Flunky Ball gespielt 😀 War einfach geiler als alles andere! Danke dafür (und das Freibier)

Und natürlich wäre so ein Festival nichts ohne Neuentdeckungen und naaaatürlich gab es davon welche für mich auf Rock am Ring. Und zwar: Asking Alexandria & Good Charlotte. Danke dafür an meine Crew fürs mitnehmen! Echt nice!

Ja, jetzt aber auch genug von der Musik, weil so ein Festival eben auch auf ganz viel Campingplatz-Leben besteht, möchte ich euch ein paar Survival-Tipps geben. Es wird keine ausführliche Liste geben, noch nicht! Denn nächste Woche geht es für mich auf ein privatorganisiertes „Festival ohne Musik“, also einfach ein großes Campen mit Freunden an einem See und ja, dazu werde ich euch dann meine ausführliche und mehrmals getestete Packliste geben 🙂

Jetzt aber wirklich! Let’s go:

  • Augen auf bei der Campingplatzwahl! Ich campe immer an einem der weiter entfernten Plätze, aber so dass ich direkt am Shuttle bin. Grund: Ruhe und doch Party, meist saubere Toiletten (weil keine Wegbier-Läufer vorbei kommen), Auto meist näher dran (= weniger lang schleppen) und einfach auch irgendwann leise (auch wenn noch/wieder Musik auf dem Festivalgelände läuft)
  • Kauf dir ein Shuttle Bändchen! Es ist billig und trotzdem denkst du dir am Anfang „Ach hopp, die 15 Minuten Fußweg.“ Jaaaa… Am ersten Tag geil, sobald du abends aber weder doch stehen noch laufen kannst und frierst, dann fährst du doch Shuttle. Also, kauf es dir direkt!
  • Zeltplatz mit Edding auf Hand, dann wirst du im Zweifel auch nachhause gebracht (oder landest zumindest im richtigen Shuttle -> siehe praktisch dieser Shuttle)
  • Nimm dir nur das Bier mit, dass du magst! Ich bin halt so der Radler und Grapefruit-Bier-Fan und dachte mir trotzdem: Ach nimmst noch bisschen Pils mit. NEIN! Trinkst du nicht, verschenkst du am Ende nur…
  • Spiele Flunky Ball immer „zufällig“ bei anderen, weil dann gibt es auch Freibier 🙂
  • Sei nett zu den Ordnern, denn wenn sie dich mögen, dann bekommst du nicht nur kaum Stress, sondern kannst eben auch mal deine Shisha & das Nutellaglas mit reinnehmen- trotz Glasverbot.

Ja, das wäre es eigentlich auch schon.
Ich gehe jetzt schlafen & von Casper träumen.

Gute Nacht meine Lieben,
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