Wie überlebe ich die Abi-Phase

Hallo alle zusammen!

Ich bin wieder da!
Sorry, dass ihr so lange nichts von mir gehört habt, doch wie ihr im Titel lesen könnt:
Ich bin gerade in meinen Abiturprüfungen (in Rheinland-Pfalz sind die im Januar) und deshalb gab es so lange keinen Beitrag von mir.

Da die Abiturprüfungen gerade der Hauptbestandteil meines Lebens ist, möchte ich euch darüber ein wenig berichten und den Fokus dabei auf, wie ihr auch schon dem Titel entnehmen könnt, „Wie überlebe ich die Abi-Phase“.

Lernplan, „Fit-Abi“ Bücher, Nachhilfe.
All das hatte ich nicht.
Und trotzdem habe ich meine Abiturprüfungen gut überstanden.
Doch wie bin ich dann durch die Zeit gekommen?

Meine Zusammenfassungen:
Ich habe mir vor jeder Kursarbeit in der gesamten Oberstufe Zusammenfassungen auf Karteikarten (A5) geschrieben und diese ordentlich abgeheftet, wie auch all meine anderen Mitschriften. Das was ich fürs Abitur lerne ist genau das! Ich habe mir nochmal für jeden Leistungskurs ein Heft gekauft und dort die Zusammenfassungen nochmal hineingeschrieben, da ich einfach beim Abschreiben besser lerne. Dann habe ich mir für jedes Thema nochmal einen kleinen Zettel (A7) gemacht, auf dem einfach nur die Überschriften stehen, mit denen ich am Ende gelernt habe, indem ich mir die Überschrift vorgelesen habe und dann alles dazu gesagt habe, was ich dazu wusste. Teils habe ich noch ein paar Ergänzungen aus meinem Schulbuch gemacht, aber das waren nur die kleinsten Teile. Deshalb mein Tipp: Fasst die gesamte Oberstufe über ordentlich zusammen & behaltet die Zusammenfassungen! Dann habt ihr schon fast alles, was ihr braucht!

Literatur:
Wie eben schon gesagt, habe ich mich eigentlich nur auf ein Schulbuch fixiert und daraus gelernt. Falls ich mal doch was nicht gefunden habe, oder es in meinem Buch mir nicht ausreichend erklärt war, habe ich mir ein Video von „The Simple Club“ angeschaut und damit gelernt. Am Ende war ich tatsächlich auch zwei Mal in der Stadtbibliothek, denn tatsächlich findet man dort auch alle „Fit fürs Abi“-Bücher und kann sich dann dort hinsetzen und damit lernen, ohne dafür 40€ oder mehr bezahlt zu haben.

Meine Stifte:
Gerade wenn ihr so unglaublich viel schreibt, schafft euch Stifte an, die gut in eurer Hand liegen, die einen weichen Teil an den Fingern habe und mit denen „es rutscht“. Für mich sind das die Stabilo Pointball M0.5.

Wieviel ich lerne:
Ich habe Ende Dezember angefangen meine Abitur-Zusammenfassungen zu schreiben, also meine vorherigen nochmal abgeschrieben. Meine Abiturprüfungen waren am 11.01, 18.01 und 21.01. Also ich hatte nicht mal einen Monat und es hat vollkommen gereicht! Ich habe auch in dieser Zeit nicht jeden Tag und nicht nur gelernt, sondern habe weiterhin meinen Nebenjob gehabt, habe weiterhin mich mit Freunden getroffen und auch mal Netflix geschaut. Ich glaube genau das ist auch mein Tipp: Macht euch nicht verrückt! Ihr wart ja schließlich 2-3 Jahre davor in der Schule und habt davon auch was mitgenommen!

Vor der Prüfung:
So, jetzt habe ich genug vom Lernen geschrieben, jetzt mal zu den Prüfungen selbst.
Erst einmal, seid ausgeschlafen, aber auch nicht zu verschlafen. 8h sind super, aber bitte schlaft keine 10h vor der Prüfung, denn das macht euch am Ende nur wieder müde. Mein Tipp für den Prüfungstag: Steht früher auf als normal, damit ihr einfach länger Zeit habt wach zu werden. Frühstückt ordentlich und lest vielleicht nochmal über eure letzten Zettelchen drüber.

Die Prüfung:
Zu aller erst: Ja es ist alles ein wenig formeller, aber lasst euch davon nicht einschüchtern, sondern bleibt gelassen. Zu aller erst werden eure Sitzplätze ausgelost, damit auch niemand sich mit der Lerngruppe zusammen setzen kann. Die Prüfung wird durch einen Prüfungsvorsitz eröffnet, die zugelassene Prüfung vom Ministerium erst dann geöffnet und ausgeteilt. Dann schreibt ihr auf alles euren Namen und nummeriert die Seiten durch. Und dann geht alles wie auch bei einer normalen Kurzarbeit: Ihr lest euch die Aufgaben durch, habt dann nochmal kurz Zeit fragen zu stellen und arbeitet euch dann durch die Klausur. Dabei ist nichts unmöglich, sondern fordert eben vor allem einen Gesamtüberblick und ein verknüpftes Denken. Alles andere was ich braucht, habt ihr zuvor schon x Mal im Unterricht und in den Kurzarbeiten davor gemacht. Einziger Unterschied noch: Wenn ihr auf Toilette geht wird sich notiert wann und wie lange ihr geht, damit falls es Anschuldigungen des Täuschen geben sollte, es damit widerlegt oder bewiesen werden könnte. Dabei geht es aber nicht um 2 – 5 Minuten, sondern dann so ab 10 Minuten aufwärts. Falls euch schlecht sein sollte, euer Kreislauf spinnt und ihr deshalb länger als einen normalen Toilettengang raus gehen wollt bzw. müsst, sagt der Lehrkraft die Aufsicht hat bescheid, denn auch das ist in Ordnung.

Verpflegung in der Prüfung:
Wer mich kennt: Ich brauche Schokolade. Immer. Ich habe vorher eine Packung Milka-Pralinen bekommen und noch andere „Viel Glück“ Süßigkeiten, die dann mit in die Prüfungen bekommen sind. Ansonsten hatte ich noch Traubenzucker, Kaugummi und Brote oder Müsli dabei. Zu Trinken hatte ich Kaffee, Wasser und Eistee dabei. Wichtig: verschwendet nicht zu viel Zeit beim Essen, aber macht zwischendrin auch mal bewusst eine kurze Pause und esst etwas. Mir hat das unglaublich geholfen auch nach 3h noch strukturiert denken zu können. Auch dafür könnt ihr einen ganz auf Toilette nutzen, auch wenn ihr vielleicht gar nicht müsst ist es nämlich super einfach mal kurz aus dem Saal rauszukommen und ein paar Schritte zu gehen.

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Am Ende sind die Abiturprüfungen nicht die Welt, genauso wenig wie die Ergebnisse. Es gibt auch wenn ihr den schriftlichen Teil nicht so gut gemeistert habt noch immer verschiedene Möglichkeiten die Note aufzubessern, wie z.B. eine zusätzliche mündliche Prüfung.  Macht euch keinen all zu großen Kopf um euren Schnitt, denn am Ende habt ihr auch durch das größte Lernen nicht die komplette Kontrolle darüber und macht euch nur unnötig verrückt.

Also, Stresslevel tief halten und entspannt immer mal wieder lernen und dann wird das schon!

Ich hoffe ihr kommt auch alle gut durch eure Prüfungen!
Oder seit ihr schon fertig? Dann lasst gerne eure Tipps in den Kommentaren!

Bis Bald!
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2 Kommentare zu „Wie überlebe ich die Abi-Phase

  1. Hej Calin,

    sehr gute Tipps und sehr vernünftige Art fürs Lernen. Karteikarten sind immer empfehlenswert, vor allem, weil man sie auch mitnehmen kann, falls man Pendler ist und viel mit dem ÖPNV unterwegs ist.
    Aber mir hilft das Abschreiben genau so viel wie dir, deshalb finde ich das auch sehr empfehlenswert 😀

    Also ich kann alles so unterschreiben, wie du es geschrieben hast.
    Ich hatte vor Kurzem auch meine schriftliche Abschlussprüfung und bin ganz gut durchgekommen. Die Noten kann ich durch die praktische Prüfung noch aufwerten und daher mache ich mir nicht sehr viel Stress. Stress ist generell tödlich beim Lernen und für Klausuren, musste ich feststellen.

    Jedenfalls:
    Ich stimme mit dir überein, was die Vorbereitung angeht und auch wie man am Tag der Prüfung vorangeht.

    Dir noch weiter gutes Gelingen 😀
    Blacks

    Liken

    1. Hej Blacks 🙂

      Vielen lieben Dank für dein positives Feedback & es freut mich, dass du auch gut durch deine Prüfungen gekommen bist!
      Meine Ergebnisse waren besser als erwartet, nächste Woche geht es noch in die mündlichen, die mir alles noch bisschen aufbessern können, ähnlich wie bei dir, und dann ist das alles vorbei 😀

      Ganz liebe Grüße,
      Calin ❤

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